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Guten Tag, heute ist der 13. 12. 2018
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Sicher durch die Zeckenzeit

60.000 - 100.000 Borreliose-Neuinfektionen pro Jahr

Bis eine Infektion mit Borrelien, im Blut nachgewiesen werden kann,

können bis zu zwei Wochen vergehen.

Diese diagnostische Lücke wird durch den direkten Nachweis der Erreger in der Zecke geschlossen. Ob eine Zecke selbst infiziert ist, lässt sich mit Zeckentest, ein labormedizinisches Verfahren, mit dem der Erreger in der infizierten Zecke nachgewiesen wird.

Es ist also ratsam, die Zecke gleich nach dem Biss auf Krankheitserreger untersuchen zu lassen.

Entsprechende Aufbewahrungs- und Versandgefäße erhalten Sie bei mir in der Praxis.

So entfernen Sie die Zecke richtig

1. Greifen Sie die Zecke mit Zeckenzange oder Pinzette möglichst nah an der Hautoberfläche. Vermeiden Sie dabei, das Hinterteil der Zecke zu quetschen!

2. Ziehen Sie die Zecke langsam und gleichmäßig aus der Haut.

3. Verwenden Sie weder Öl noch andere Hausmittelchen.

4. Geben Sie die Zecke in ein verschließbares Röhrchen oder in einen verschließbaren Gefrierbeutel.

5. Bringen Sie das Röhrchen umgehend in die Praxis. Bei positivem Testergebnis können wir eine

wirkungsvolle Therapie einleiten, noch bevor erste Symptome auftreten!

 

Die Borreliose kann einen sehr variablen Krankheitsverlauf zeigen und sich in zahlreichen Organen manifestieren.

Auch die Inkubationszeit erstreckt sich von wenigen Tagen bis zu über 10 Jahre. Die Borreliose wird klassischerweise in 3 Stadien unterteilt; sie kann in jedem Stadium erstmal Symptome zeigen, muss aber nicht zwangsläufig alle Stadien durchlaufen.

1. Stadium

In der Nähe der Bissstelle kann ein roter Fleck entstehen, der sich nach und nach vergrößert und in seiner Mitte meist heller gefärbt ist. Dieses schmerzlose Mal bezeichnet man als Wanderröte (Erythema migrans)Achtung: In etwa 50 Prozent der Fälle kommt es bei einer Borrelieninfektion zu keiner Rötung. Zusätzlich können unspezifische Symptome wie Fieber, Bindehautentzündung, Kopf- und Muskelschmerzen, Gelenkentzündung und Lymphknotenschwellungen auftreten.

2. Stadium

Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss können Nervenschmerzen auftreten- meist in der Nähe des Zeckenbisses. Meist kommt es zu Schwellungen der Lymphknoten, Lähmungen und/oder Gefühlsstörungen. Auch Organe können betroffen sein, beispielsweise in Form einer Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung oder Herzrhythmussstörungen. Selten entstehen rötliche Hauttumoren, die sich vor allem an Ohrläppchen (bei Kindern), Brustwarzen oder Hodensack befinden.

3. Stadium

Monate bis Jahre nach der Infektion kann eine Gelenkentzündung (die so genannte Lyme-Arthritis) auftreten. Am häufigsten sind die Kniegelenke betroffen, gefolgt von Sprung-, Ellenbogen-, Finger-, Zehen-, Handwurzel- und Kiefergelenken. Ohne Therapie schwillt das Gelenk innerhalb von ein bis vier Wochen ab. Die Entzündung kann aber immer wiederkehren.

Außerdem kann es zu Hautveränderungen kommen. Die Haut schwillt vor allem im Bereich von Ellenbogen, Knien, Unterarmen und Unterschenkeln an und verfärbt sich.. Später wird sie sehr dünn und lässt sich wie Zigarettenpapier falten.

Sehr selten entwickelt sich im Spätstadium eine Entzündung des Gehirns mit geistigem Abbau, Lähmungen und Koordinationsstörungen.

Diagnostik

Zeckentest (siehe oben)

ELISA- Test

Nach ca. 2 - 3 Wochen lassen sich meist mit diesem Test Antikörper im Blut nachweisen. (Bei negativem ELISA-Suchtest wird der hochsensitive T-cellspot empfohlen.)

Westernblot

Im Anschluss an einen poitiven ELISA-Suchtest wird die Durchführung eines spezifischen Westernblots empfohlen. Hiermit kann sicher zwischen Borrelien-spefischen und - unspezifischen Reaktionen differenziert und somit ein poitives Ergebnis aus dem ELISA- Test bestätigt werden.

T-cellspot

Mit dem hochsensitiven (1 reaktive Zelle unter 100.000 Lymphozyten kann nachgewiesen werden) T-cellspot werden Borrelien-spezifische T-Lymphozyten zur Frühdiagnostik und Therapiekontrolle nachgewiesen.

Therapie

Dosierung, Dauer, Antibiotikum und Art der Applikation richten sich nach der Spannbreite, der auftretenden klinischen Bilder und dem Stadium der Erkrankung.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Nebenwirkungen des Antibiotikums mit probiotischen Arzneimitteln mildern und gleichzeitig das körpereigene Immunsystem stärken.

Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln und Nosoden.

Zusatzinformation

Zeckenübertragbare Erkrankungen

Neben der Borreliose und der FSME rücken zunehmend auch andere zeckenübertragbare Erkrankungen wie Babesiose, Rickettsiose und Bartonellose vor. Diese so genannten neu aufgetretenen Infektionskrankheiten wurden aufgrund ihrer unspezifischen Symptomatik sowie bislang oft unzureichender Nachweisverfahren bisher nur selten diagnostiziert. Da Borrelien und andere Erreger parallel in einer Zecke vorliegen können, treten Mischinfektionen beim Menschen vermutlich häufiger auf als angenommen.